Live dabei Ski amadé in Salzburg
Kanten in den Hang und geschwungen
03.Oct.2019

Unser ökologischer Fußabdruck im Winterurlaub

In Zeiten der weltweiten Bewusstseinsbildung für den Klimaschutz machen sich auch viele Wintersportler Gedanken, ob das Skivergnügen Auswirkungen auf unser Klima hat.

Wir sind der Frage nachgegangen, welchen ökologischen Fußabdruck ein Skiurlaub hinterlässt. Die gute Nachricht vorweg: Ihr könnt weiterhin bedenkenlos Pistenspaß genießen und ein ruhiges Gewissen gegenüber der Umwelt haben.

Skiurlaub eine der klimafreundlichsten Urlaubsarten

Jeder Urlaub bringt die An- und Abreise sowie Aktivitäten mit sich, die Treibhausgasemissionen verursachen und somit ökologische Folgen haben. Der Winterurlaub in den österreichischen Bergen zählt dabei zu den klimafreundlichsten Urlaubsarten: Durchschnittlich wird im Skiurlaub pro Person und Tag zwischen 20 und 33 Kilogramm CO2 erzeugt, während etwa bei einer Fernreise auf die Malediven täglich 454 Kilogramm Emissionen pro Person entstehen.

Wahl des Verkehrsmittels

Den mit Abstand größten Anteil an den Gesamtemissionen stellt das Verkehrsmittel dar, mit dem auf Urlaub gefahren wird. Betrachten wir die Herkunftsländer unserer Gäste, beträgt die Anreise durchschnittlich rund 500 Kilometer, die größtenteils mit dem Auto oder dem Zug zurückgelegt werden. Wer mit dem PKW anreist, produziert 17 Kilogramm CO2 pro Person und Tag, wer die Bahn wählt, lediglich drei Kilogramm. Daneben gibt es weitere umweltfreundliche Alternativen, wie beispielsweise den Bus. Da ihr Zauchensee bequem mit einem Shuttlebus und dem öffentlichen Skibus erreichen könnt, seid ihr auch während eures Urlaubs nicht zwingend auf das Auto angewiesen. Gruppen, die gemeinsam per Reisebus anreisen, haben nachweislich den geringsten CO2-Ausstoß pro Person.

Skifahren ohne schlechtes Gewissen

Die Urlaubsaktivitäten spielen für die Treibhausgasbilanz eine untergeordnete Rolle: Durchschnittlich verursacht ein Gast an einem Skitag rund sechs Kilogramm CO2. Im Vergleich zu den Aktivitäten während anderer Urlaube liegen wir hier im guten Mittelfeld. Da eine intakte Natur das Herz des österreichischen Tourismus ist, nehmen wir den Umweltschutz besonders ernst. Dazu zählt neben dem Erhalt der natürlichen Ressourcen auch die Nachhaltigkeit. Technischer Schnee besteht laut österreichischem Reinheitsgebot nur aus Wasser und Luft. Knapp 90 Prozent der für Beschneiungsanlagen verbrauchten Energie stammt aus erneuerbaren Quellen. Für die Schneeproduktion werden nur 4,2 kWh pro Skifahrer und Tag benötigt – ein PKW kommt damit gerade einmal sechs Kilometer weit. Das für die Produktion des Schnees benötigte Wasser wird aus Speicherseen gewonnen – und diese füllen sich im Frühjahr über den natürlichen Wasserkreislauf ganz von selbst mit Schmelzwasser. Mehr über die nachhaltige Beschneiung lest ihr hier.

Damit nicht genug: Wir investieren laufend in unser Pistenmanagement und forcieren insbesondere die erneuerbaren Energien. So werden bereits auf den neuen Seilbahnstationen Photovoltaikanlagen errichtet, moderne Beschneiungsanlagen nutzen die Fließgeschwindigkeit des Wassers vom Berg ins Tal, um Strom zu erzeugen und Heizkosten lassen sich mittels Betonkernaktivierung sparen.

 So kann der Vorfreude auf euren Skiurlaub nichts im Weg stehen! :-)

 (Quelle: Studie des Umweltbundesamts vom Dezember 2018)

Schreiben Sie uns einen Kommentar
Webcams
Wetter
Heute
7°C
25.10.
10°C
26.10.
13°C