Live dabei Ski amadé in Salzburg
Mit der Morgensonne im Rücken unterwegs in Zauchensee

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23.May.2019
Dem Wasser seinen Lauf lassen
Ein Winter ohne Schnee und bestens präparierte Pisten wäre für jeden Wintersportler ein Albtraum. Doch wie entsteht die weiße Pracht und wohin geht sie, wenn der Sommer einkehrt? Langsam, aber doch verflüchtigt sich die Schneedecke auf unseren Pisten und das Wasser findet seinen Weg zurück in den Kreislauf der Natur. Unsere Speicherteiche werden dabei für die technische Beschneiung im nächsten Winter aufgefüllt. Durch Schneeschmelze zurück zum Ursprung Unser Wasser ist in den Wintermonaten in Form von Naturschnee und dem, umgangssprachlich fälschlicherweise häufig als „Kunstschnee“ bezeichneten, technischen Schnee gespeichert. Denn auch für die Produktion des technischen Schnees gilt in Österreich das Reinheitsgebot – reines Wasser, kalte Luft und sonst nichts. Also auch keine „künstlichen“ Zusatzmittel!   Sobald das Frühjahr Einzug hält und den Schnee zum Schmelzen bringt, wird der natürliche Kreislauf in Gang gesetzt und der Boden nimmt den geschmolzenen Schnee wieder in das Ökosystem auf. Während der Schneeschmelze werden unsere Speicherteiche wie der Seekarsee, der im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel ist, für die nächste Wintersaison wieder aufgefüllt. Der Seekarsee ist der beste Beweis dafür, dass sich ein Speichersee harmonisch in die Landschaft einfügen und die Bergwelt bereichern kann. Der leuchtend blaue Bergsee liegt in einer natürlichen Mulde auf 2.000 Metern Seehöhe, fast so, als wäre er schon immer dagewesen. Kristallklares Quellwasser Jetzt im Frühjahr laden unsere wunderschönen, durch die Schneeschmelze kristallklaren Gebirgsbäche und die aus dem Winterschlaf erwachenden Wälder zu einzigartigen Wanderungen ein. Festes Schuhwerk sei dabei aber noch empfohlen, da es je nach Wetterlage bis Mitte Juni dauern kann, bis auch im oberen Teil unseres Skiparadieses die letzten Schneefelder verschwunden sind. Besonders bei den Wasserreservoirs legen wir höchsten Wert auf einen ökologischen Kreislauf und versuchen unserer Umwelt zuliebe so sparsam wie möglich mit dem Wasser umzugehen. Denn ohne gelebte Nachhaltigkeit ist auch kein unvergesslicher Berggenuss möglich!
16.May.2019
Zauchensee erhält Award für bestes Überflugvideo der Skisaison 2017/18
Mit unserem Drohnen-Video von einem perfekten Wintertag im April 2018 haben wir den ersten feratel PanoramaAward in der Kategorie „Überflug“ gewonnen. Wir freuen uns sehr und sind mächtig stolz darauf! Der feratel PanoramaAward wurde heuer zum ersten Mal verliehen – und zwar am 8. Mai auf der Seilbahn-Messe Interalpin in Innsbruck. Den Award gibt es in zwei Kategorien: in der Kategorie „Panorama“ für die beste Aufnahme aus einer fixen installierten feratel Panorama-Kamera und in der Kategorie „Überflug“ für das beste Video eines Panoramaüberflugs mittels Kamera-Drohnen. Mit unserem Drohnen-Video vom 6. April 2018, das die Schwarzwandbahn, die Gamskogelbahn II sowie den Start der Weltcupstrecke an einem perfekten Wintertag zeigt, erreichten wir den 1. Platz vor Snowspace Salzburg und Ellmau. Hier seht ihr unser Gewinner-Video!  Internet-Publikum wählte Gewinner Über den Gewinner entschied das Internet-Publikum: In den beiden Kategorien wurden Panorama-Videos aus der Skisaison 2017/18 von Skigebieten aus ganz Österreich nominiert und im Internet auf der feratel Website veröffentlicht. Dort haben über 3.500 User bis März 2019 über ihren jeweiligen Favoriten abgestimmt. Die beiden Vorstände der feratel media technologies AG, Dr. Markus Schröcksnadel und DI Dr. Ferdinand Hager, überreichten uns schließlich die Siegertrophäe am 8. Mai auf der Interalpin-Messe. Lust auf mehr? Hier findet ihr weitere Video-Aufnahmen unserer FlyingCam: Zauchensee Überflugvideos  Radstadt-Altenmarkt Überflugvideos 
25.Apr.2019
Saisonende Zauchensee
Seit Ostermontag ist die Skisaison 2018/19 Geschichte: Am 22. April war der letzte Betriebstag in Zauchensee und Flachauwinkl. Jetzt, da die Wintersportgäste nach Hause fahren, geht für unsere Mitarbeiter die Arbeit erst richtig los. Das ganze Skigebiet muss für den Sommer bereit gemacht werden. Was genau unsere Mitarbeiter dabei machen, erzählen sie euch am besten selbst! Pistenpflege in der warmen Jahreszeit Josef Tuschek ist Pistenchef bei den Bergbahnen Zauchensee und erzählt, was auf und mit den Pisten passiert: „Wenn der letzte Wintergast heimfährt, beginnen wir mit den Aufräumarbeiten: Alle Pistenmarkierungen, Schilder, Netze, Sicherheitspolster und weitere Absicherungen müssen entfernt werden. Sobald der Schnee weg ist, säubern wir die Pisten und Lifttrassen von verlorener Ausrüstung und Unrat. Wenn wir noch funktionstüchtige Skiausrüstung oder persönliche Gegenstände wie Handys finden, versuchen wir den Besitzer zu kontaktieren (in solchen Fällen gibt es gewöhnlich schon Verlustmeldungen). Wir kümmern uns auch um die Wege, befreien sie von umgestürzten Bäumen und bessern Schäden aus. Wir düngen die Pisten und wo es kahle Stellen gibt, säen wir Grassamen. Außerdem errichten wir Zäune für das Weidevieh, das ab Juni auf den Almwiesen weidet – und bauen diese wieder ab, wenn die Almsaison im September vorbei ist. Für unsere Mitarbeiter ist das ein Fulltimejob, auch in der warmen Jahreszeit.“ Gerätecheck bis zur kleinsten Schraube Schneekanonen, Lifte und Pistenwalzen kommen jedes Jahr in die Revision. Reinhard Perwein, technischer Leiter bei den Bergbahnen Zauchensee, hat den Überblick, wie das abläuft: „Da wir hauptsächlich im Oktober und November beschneien, beginnt die Revision der Schneekanonen schon im Dezember und ist bis Ostern abgeschlossen. Dann parken wir die Schneekanonen zum Schutz vor UV-Licht und Witterung in der Garage bis wir sie Anfang Oktober wieder für die Beschneiung aufstellen. Unsere Liftanlagen und Pistengeräte werden nach der Skisaison auf Herz und Nieren geprüft. Wir checken die Stationen, Liftstützen, Seile, Sessel und Kabinen nach einem genau definierten Prozess. Das ist recht aufwändig, beispielsweise braucht die gesamte Prüfung der Gamskogelbahn etwa 1.400 Arbeitsstunden. Diese Bahn wird auch im Sommer betrieben und ist bei Urlaubern ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen. Die Pistenwalzen werden zerlegt, wir demontieren Ketten, Schild und Fräse. Im Sommer prüfen, warten und reparieren wir alle Pistengeräte, damit sie ab Ende Oktober wieder einsatzfähig sind. Obwohl gerade die Pistenwalzen im Winter jeden Tag stark beansprucht werden, halten sie dank der sorgfältigen Pflege in der Regel bis zu zehn Jahre.“ Auch nach der Skisaison packen wir also ordentlich an, damit im November die neue Saison wieder gut starten kann. Wer’s nicht erwarten kann: Von Mitte Juni bis Mitte September läuft der Sommerbetrieb der Gamskogelbahn und bietet besondere Highlights wie Yoga am Berg , Grillstationen zum Selber-Grillen auf der Sonnenterrasse (Picknickkorb und Grillzeug bekommt ihr auf der Gamskogelhütte) oder stimmungsvolle Sonnenaufgangsfahrten . Mehr dazu erfahrt ihr in den nächsten Wochen!  
12.Apr.2019
Handle with care: Pflege für die perfekte Piste
Wer kennt nicht das schöne Gefühl, am Morgen die ersten Schwünge auf frisch präparierten Pisten zu ziehen? Das Nonplusultra für jeden Wintersportfan! Damit das möglich ist und die Pisten bei jeder Witterung in einem top Zustand sind, ist für unsere Pistenprofis einiges zu tun. Pistenraupen sind nachtaktiv Tagsüber gehören die Pisten den Skifahrern und Snowboardern, in der Nacht sind sie das Reich der Pistenraupen. Aus Sicherheitsgründen besteht von 18:00 Uhr bis 8:30 Uhr eine behördliche Pistensperre, während der Skifahrern das Benutzen der Pisten nicht gestattet ist. Um 18:00 Uhr beginnen wir mit der Präparierung der Pisten, was bis weit in die Nacht dauert. Je nach Witterung und Bedarf werden die Hänge meistens auch frühmorgens noch einmal präpariert. Die Pistenraupen befördern dabei den Schnee, der im Lauf des Tages von den Wintersportlern bergab geschoben wird, wieder den Berg hinauf. Dabei hängen die Maschinen an bis zu 1.200 Meter langen Stahlseilen, die je nach Hangprofil am Boden liegen, sich in den Schnee schneiden oder über dem Boden gespannt sind – gerade in der Dunkelheit für Skifahrer kaum zu erkennen und daher ein großes Sicherheitsrisiko. Wenn die Winde der Pistenraupe dann anzieht und Spannung auf das Seil bringt, entsteht ein Druck von mehreren Tonnen. Wenn das Seil dann plötzlich von einer Seite der Piste zur andern schnellt und einen zufällig anwesenden Menschen trifft, hat das fatale Folgen. Daher appellieren wir immer wieder an die Vernunft jedes einzelnen, dass die Pistensperre eingehalten wird. Wie man eine perfekte Piste präpariert Wetter, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Neuschnee, Rastzeit des Schnees nach der Präparierung, … - eine perfekte Piste hängt von vielen Faktoren ab. Diesen Winter gab es besonders viel Neuschnee in kurzer Zeit, weshalb die Pisten noch intensiver gepflegt werden mussten. Doch wie genau arbeitet eine Pistenwalze eigentlich? Fährt das Pistenfahrzeug über eine geschlossene Schneedecke, schiebt es mit der Schaufel Schnee vor sich her und gleicht damit Unebenheiten des Bodens aus. Durch das Gewicht des Fahrzeuges wird der Schnee verdichtet und mit der Nachlauffräse „umgegraben“ und geebnet. Die Fräse am Heck der Maschine hat scharfe Klingen und zerkleinert den Schnee mit stolzen 150 PS. Wenn sich im Lauf des Tages trotzdem die ungeliebten Buckeln bilden, liegt das nicht an falscher Präparierung, sondern an der fehlenden Bindung zwischen Neuschnee und Altschnee. Das kommt etwa bei anhaltendem Schneefall vor. In diesen Fällen kann es notwendig sein, auch einmal tagsüber mit Pistenwalzen zu fahren. Skifahrer und Snowboarder werden dann mittels kurzfristiger Absperrungen, Stopp-Schildern, akustischen und optischen Warnsignalen gewarnt. Auch wenn die Piste hinter der Pistenraupe dann wieder frisch präpariert ist: Bitte haltet zu eurer eigenen Sicherheit entsprechenden Abstand zum Pistengerät! Euer Skispaß ist unser Ziel! Übrigens: In Zauchensee haben wir vollen Betrieb noch bis inklusive 22. April!
04.Apr.2019
Die FIS-Regeln – Die zehn Gebote der Skipiste
Die Skipiste – ein gesetzloser Ort? Jeder fährt kreuz und quer? So soll das eigentlich nicht sein. Im Skigebiet Zauchensee und vielen anderen Skigebieten gelten die allgemeinen FIS-Pistenregeln des internationalen Skiverbands. Es sind zehn allgemeingültige Verhaltensweisen, an die sich wie jeder Skifahrer halten sollte. Damit wie im Straßenverkehr ein sicheres und entspanntes Miteinander möglich ist. Die zehn Verhaltensregeln sind dafür da, um Unfälle auf der Piste weitgehend zu vermeiden. Pistenteilnehmer, ob Skifahrer oder Snowboarder, verpflichten sich diese Regeln zu kennen. Sollte es bei Missachtung der Regeln zu einem Unfall kommen, kann das zivil- und strafrechtlich verfolgt werden Rücksicht auf die Anderen Jeder Skifahrer und Snowboarder muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet, schädigt oder ihn in der Ausübung seiner Tätigkeit einschränkt. Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise Jeder Skifahrer und Snowboarder muss auf Sicht fahren. Geschwindigkeit und seine Fahrweise müssen dem individuellen Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte angepasst werden. Wahl der Fahrspur Der von hinten kommende Skifahrer oder Snowboarder muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Skifahrer und Snowboarder nicht gefährdet. Überholen Überholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder links, aber immer nur mit einem Abstand, der dem überholten Skifahrer oder Snowboarder für alle seine Bewegungen genügend Raum lässt. Einfahren und Anfahren Jeder Skifahrer und Snowboarder, der in eine Skiabfahrt einfahren, nach einem Halt wieder anfahren oder hangaufwärts fahren will, muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann. Anhalten Jeder Skifahrer und Snowboarder muss es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Nach einem Sturz ist eine solche Stelle so schnell wie möglich frei zu machen. Aufstieg und Abstieg Ein Skifahrer oder Snowboarder, der aufsteigt oder zu Fuß absteigt, benutzt dafür den Rand der Piste, nicht die Mitte!  Beachten der Zeichen Jeder Skifahrer und Snowboarder muss Markierungen und Signale beachten. Hilfeleistung Bei Unfällen ist jeder vorbeikommende Skifahrer und Snowboarder zur Hilfeleistung verpflichtet. Ausweispflicht Jeder Skifahrer und Snowboarder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben. Im Land Salzburg und somit auch im Skigebiet Zauchensee und Radstadt-Altenmarkt gilt für Kinder bis 15 Jahre die Helmpflicht. Auch allen erwachsenen Pistenteilnehmern raten wir zum Tragen eines Helms.  Sollte es trotz Beachtung der FIS-Regeln zu einem Unfall kommen, erhaltet ihr unter folgenden Rufnummern Hilfe: Alpiner Notruf 112 Bergrettung 140 Rettung 144 Polizei 133 Feuerwehr 122  
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