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Mit der Morgensonne im Rücken unterwegs in Zauchensee

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14.Aug.2019
Wanderspaß für die ganze Familie
Die Wandertouren können zeitlich schon länger dauern, auch die Strecken dürfen ruhig fordernder sein. Dennoch gilt: Pausen machen und auf die Ausdauer der Kinder Rücksicht nehmen! Besonders wichtig ist es, für die Kids ausreichend Getränke und Snacks mitzuhaben. Werden die Wanderwege noch anspruchsvoller, solltet ihr über das Thema Sicherung nachdenken. Ein Voll-Klettergurt für euer Kind samt Sicherung durch ein Wander- oder Kletterseil mit fünf bis zehn Metern Länge reicht aus, um Stürze abzufangen und euer Kind beim Queren von Schotterhalden, Schneefeldern oder größeren Bächen mit starker Strömung zu sichern. Und mal ehrlich: Ein Klettergurt ist ja an sich schon etwas ganz Cooles! Unterwegs mit Teenagern Die Pubertät ist für Eltern gleichwie für die Jugendlichen selbst häufig eine nervenaufreibende Lebensphase. Der Nachwuchs ist nicht mehr so leicht für gemeinsame Unternehmungen mit den Eltern zu motivieren, die Gedanken der Youngsters sind meist ganz woanders und die Aufmerksamkeit gilt vor allem dem Smartphone. Auf der Haben-Seite steht: Jetzt ist es Zeit für Action beim Wandern! Klettersteige, Hochseilgärten, Wald-Hochseilparks und spektakuläre Schluchten sollten Wanderungen jetzt ergänzen oder auch teilweise ersetzen. Einige dieser Aktivitäten sind rund um Zauchensee den ganzen Sommer über möglich.  Eine zusätzliche Möglichkeit, um für Extra-Pep beim Wandern zu sorgen, ist Geocaching. Wer das nicht kennt: Geocaching ist eine moderne Art der Schatzsuche mittels GPS-Gerät oder Smartphone, wobei in der Umgebung versteckte „Caches“ gefunden werden müssen. Tipp: Ein Cache befindet sich in der Nähe des Strimskogels oberhalb von Zauchensee – und es warten viele weitere mehr!
08.Aug.2019
Wanderer umgeben von der Natur in Zauchensee
Gut gerüstet für jede Wanderung
Im Fall des (Not-)Falls Unfälle können immer passieren. Hier gilt wie in jeder Ausnahmesituation: Ruhe bewahren, Erstversorgung übernehmen, beim Verletzten bleiben und gut zureden. Parallel dazu könnt ihr einen Notruf absetzen oder andere Wanderer bitten, bei der nächsten Hütte oder Bergbahn Hilfe zu holen. Folgende Notrufnummern solltet ihr zur Vorsicht in eurem Handy speichern: 140 – die Nummer der Bergrettung ist österreichweit erreichbar. Wird der alpine Notruf ausgelöst, schickt die Einsatzzentrale nach Einschätzung der Lage die geeigneten Rettungskräfte der Bergrettung (Flugrettung bzw. Bodenrettungsmannschaft) los. Wichtig: Bitte an Ort und Stelle bleiben und den telefonischen Anweisungen der Retter folgen! 112 – der Euronotruf gilt europaweit und wird von vielen Mobiltelefonen als Notfall-Nummer angeboten. Um diesen Notruf abzusetzen, braucht ihr keine SIM-Karte, er funktioniert in JEDEM Mobilfunknetz (egal von welchem Anbieter) und das Handy muss auch nicht entsperrt werden. Wählt ihr diese Nummer, kommt ihr zur nächsten Sicherheitszentrale, in Österreich zum Polizeinotruf. Der Euro-Notruf 112 wird mit höchster Priorität behandelt. Wichtig: Niemals einfach so auflegen, sondern erst, wenn die Einsatzkräfte euch das OK dazu geben! Mit dieser Checkliste seid ihr für kleine und große Abenteuer auf den Bergen auf jeden Fall gut vorbereitet. Wir wünschen euch viel Spaß auf eurer nächsten Wanderung in Zauchensee!
01.Aug.2019
Nachhaltig wandern in Zauchensee
Nachhaltig wandern
Wandern und die intakte, oft unberührte Natur der Alpen tun Körper, Geist und Seele gut. Vor allem auf den Bergen fällt uns das Durchatmen und das Abschalten leicht. Damit das so bleibt und wir alle die Kraft der Natur genießen können, sollten wir ihr jenen Respekt zollen, den sie verdient. Wo sich Menschen bewegen, hinterlassen sie Spuren. Leider immer wieder in Form von PET-Flaschen, Verpackungsfolien, Zigarettenstummeln oder Taschentüchern. Das sieht zum einen nicht schön aus und ist zum anderen eine enorme Belastung für das empfindliche Ökosystem der Alpen. Bis Abfall verrottet ist, dauert es mehrere Jahre bis Jahrhunderte: Mit zunehmender Höhenlage, gibt es immer weniger Bakterien, die den Abfall biologisch abbauen können, da sie ab einer Temperatur um die 10 Grad ihre Aktivitäten einstellen. Bleibende Erinnerungen Konkret bedeutet das: Ein Kaugummi ist erst in fünf Jahren komplett verrottet, ein Zigarettenstummel braucht dafür zwei bis sieben Jahre, ein Taschentuch ein bis fünf Jahre, sogar eine Bananenschale ein bis drei Jahre. Richtig langlebig sind Plastiksäcke (120 Jahre), Aludosen (400 bis 600 Jahre), Babywindeln (500 bis 800 Jahre), Plastikflaschen (bis zu 1000 Jahre) und Glasflaschen (bis zu 50.000 Jahre). Dazu kommt, dass Müll auch gefährlich sein kann: Zigarettenfilter sind voll von giftigen Inhaltsstoffen, die nach dem Rauchen zurückbleiben. Mit jedem weggeworfenen Zigarettenstummel gelangen Teer, Nikotin und Schwefelrückstände in den empfindlichen Boden und den Wasserkreislauf. Schon eine Zigarette kann 40 bis 60 Liter sauberes Wasser verunreinigen. Glasscherben und Metalldosen können wiederum Menschen, Weide- und Wildtiere verletzen, ganz einfach durch versehentliches Drauftreten oder Verschlucken. Glasscherben können außerdem bei Sonneneinstrahlung durch den Lupeneffekt Brände auslösen. Es kann so einfach sein Ein umsichtiger Ausflug in der Berge ist keine Raketenwissenschaft. Jeder kann mit einfachsten Mitteln nachhaltig unterwegs sein: Es gibt wiederverwendbare Getränkeflaschen aus Edelstahl, Glas oder BPA-freiem Kunststoff in allen möglichen Styles und Größen, die ihr immer wieder verwenden könnt. Ebenso Jausenboxen, in die ihr euch Brote, Hartwürstel, Eier, Gemüse, was auch immer, packen könnt. Wer dennoch auf Einmalverpackungen nicht verzichten kann, steckt sie nach dem Genuss der darin mitgebrachten Köstlichkeiten einfach wieder ein. Zur Not einfach einen Plastiksack mitnehmen, in den ihr euren Abfall gebt und somit das Rucksackinnere sauber haltet (für Zigarettenstummel gibt es eigene Behälter, die zusätzlich den Geruch einschließen). Wer karmische Extrapunkte sammeln möchte, ist herzlich eingeladen, sich am Weg zu bücken und ein Stück Abfall mitzunehmen, das jemand anderer zurückgelassen hat! Respekt vor der Natur Verantwortungsvoll mit der alpinen Umwelt umzugehen, bedeutet sich auch in anderen Bereichen an den alpinen Knigge zu halten: Eure Wanderroute ist schließlich Lebensraum für Pflanzen, Wild- und Nutztiere und Erholungsraum für andere Mitmenschen. Wir haben die Benimmregeln der Berge für euch zusammengefasst: Vermeidet Lärm im Wald– Wildtiere und andere Wanderer haben das Recht darauf, in Ruhe vor sich hinleben und -wandern zu können. Vermeidet Toilettengänge in der Natur– Wie schon erwähnt, gibt es in höheren Lagen weniger Mikroorganismen, die menschliche Hinterlassenschaften jeglicher Art abbauen können. Wenn möglich also in eine Hütte einkehren oder vor/nach der Wanderung entsprechend erledigen. Im Fall des Falles bitte kompostierbares Toilettenpapier verwenden, ausreichend Abstand von Gewässern halten oder ggfs. eure Meisterwerke vergraben. So werden diese schneller zersetzt und ersparen nachkommenden Wanderern das sensorisch zweifelhafte Erlebnis. Vermeidet mutwillige Beschädigungen– Wege abzukürzen mag bei müden Beinen verlockend sein, macht aber den dünnen Waldboden kaputt. Zudem ist eure Sicherheit nur auf den gekennzeichneten Wegen gegeben. Wenn ihr Blumen, Pilze oder Kräuter sammelt, lasst bitte das Wurzelwerk stehen und pflückt die (gesetzlich erlaubten) Mengen, damit sich der Bestand erholen kann. Wer einen Wanderstock braucht, sucht bitte am Boden liegendes Altholz und schneidet nicht einfach einen Ast eines lebenden Baums ab. Vorteil: Altholz ist sehr stabil und weniger harzig! Das Schöne an diesen einfachen Benimmregeln ist: Halten wir alle uns daran, haben wir alle mehr Spaß beim Wandern und können unsere wunderschöne Bergwelt in Zauchensee noch lange genießen!
25.Jul.2019
Almblumen in Zauchensee
Kraft der Kräuter
Zauchensee ist bekannt für seine große Kräuter- und Pflanzenvielfalt. Ob für kulinarischen Genuss, für die Hausmedizin oder zur Belebung der Sinne: In den Radstädter Tauern ist für jeden Zweck ein Kraut gewachsen. Wenn ihr an blühende Almwiesen denkt, fallen euch bestimmt das unter Naturschutz stehende Edelweiß, der Enzian oder die Zirbe ein. Die alpenländische Pflanzenwelt umfasst jedoch knapp 4.000 Arten, deren Nutzung zum A und O der heimischen Kultur gehört. Denn in den Blumen, Kräutern, Gräsern und Sträuchern steckt viel mehr, als man oftmals glauben mag! Wildkräuterküche Vitamine stecken nicht nur in Obst und Gemüse, sondern wachsen direkt am Wegesrand. Regionale Wildkräuter wie beispielsweise der sonnengelbe Huflattich, der weiß blühende Spitzwegerich, der großwüchsige Schwalbenwurz-Enzian oder auch der allseits bekannte Löwenzahn strotzen nur so vor Vitaminen und können zu Tee und Schnaps, zu knackigen Salaten, Eintöpfen, Suppen und noch vielen anderen Köstlichkeiten verarbeitet werden. Beim Sammeln sei allerdings Vorsicht geboten, da natürlich auch giftige oder geschützte Pflanzen in unserem Kräuterparadies wachsen und gedeihen. Bitte informiert euch daher gut über die Pflanzen und pflückt nur jene Kräuter, die ihr kennt. Wer Respekt für die Natur zeigt, hat über Jahre hinweg Freude mit ihr. Daher lieber einmal öfter unser Appell: Geht bitte sorgsam mit den Schätzen von Mutter Natur um, damit uns unsere einzigartige Flora noch lange erhalten bleibt. Natürliche Hausapotheke Nicht nur kulinarisch können die Almkräuter Wunder wirken: Die Kraft regionaler Heilkräuter stellt bei leichten Beschwerden oftmals die herkömmliche Hausapotheke in den Schatten und beugt Krankheiten vor. Neben den zahlreichen Vitaminen wirken beispielsweise Cumarin, Gerbstoffe, Flavonoide und in den Pflanzen enthaltene ätherische Öle entzündungshemmend, blutdrucksenkend und seelenberuhigend. Früher wurden alpinen Pflanzen aufgrund ihrer Heilwirkung sogar Zauberkräfte nachgesagt. Auch wenn der Aberglaube mittlerweile gänzlich abgeklungen ist und die Heilkraft irdisch erklärbar ist, ist ein gewisser Zauber immer noch spürbar. Wellnesskur für Zuhause Ein einfaches, günstiges und garantiert wirksames Mittel, um Körper, Geist und Seele zu entspannen und neu zu aktivieren ist ein Heublumenbad. Dafür sammelt ihr einfach querbeet die Pflanzen einer Almwiese und lasst sie trocknen. Die getrockneten Heublumen gebt ihr einen Baumwollsack (ihr könnt diesen auch neben euer Kopfkissen legen, um beim Einschlafen die Almwiesen zu riechen). Für ein Heublumenbad übergießt ihr den Bauwollsack mit heißem Wasser, damit sich die wertvollen Inhaltsstoffe lösen (ca. 500 Gramm Heublumen mit 1 Liter Wasser). Das lasst ihr eine Stunde ziehen und gebt den Sud danach in euer Badewasser. Dann rein mit euch, tief einatmen und genießen! Farbenrausch auf den Almen Wenn ihr in der nächsten Zeit auf unseren Bergen unterwegs seid, kommt ihr in den Genuss eines wunderbaren Farbenspiels: Der Almrausch steht in voller Blüte und überzieht die Almwiesen mit einem purpurnen Schleier. Die auch Alpenrose genannte Rhododendronart ist eine der typischen Pflanzen der österreichischen Alpen und eine der schönsten Gebirgsblumen. Der Almrausch ist ein immergrüner Strauch und wächst auf Almwiesen, die zwischen 1.500 und 2.800 Höhenmetern liegen. In Zauchensee findet ihr vor allem am Gamskogel beide Arten des Almrauschs: die Wimper-Alpenrose und die rostbraune Alpenrose. Wie alle Rhododendronarten ist der Almrausch giftig, also nur zum Bewundern, aber nicht zum Verzehr geeignet.
18.Jul.2019
Kaiserschmarren auf der Gamskogelhütte
Kaiserliche Gaumenfreude
Der Kaiserschmarrn gehört Sommer wie Winter zu jedem Hüttenbesuch wie das Amen im Gebet. Doch was steckt eigentlich hinter der Delikatesse und wieviel hat welcher Kaiser wirklich damit zu tun? Die beliebte Süßspeise gilt neben Schweinsbraten und Knödel als Aushängeschild der österreichischen, alpenländischen Küche. Auch auf unserer Gamskogelhütte gehört der Kaiserschmarrn zu den heißesten Aktien der Speisekarte. Mit oder ohne Rosinen? Bei der Zubereitung scheiden sich allerdings die Geister: Mit oder ohne Rosinen, Zwetschkenröster oder Apfelmus als Beilage, Zubereitung im Backofen oder am Herd? Die Meinungen zum Kultgericht gehen dabei weit auseinander. Egal welches Rezept nun zurate gezogen wird, die Hauptsache ist, dass es schmeckt – und das tut es in unserer Gamskogelhütte auf 1900 Meter Seehöhe bestimmt! Kaspar Hauser der alpenländischen Küche Der Kaiserschmarrn ist der Kaspar Hauser der Hüttenküche, denn woher das Rezept kommt und warum dieser so heißt, weiß niemand so recht. Legenden besagen allerdings, dass das legendäre Kaiserpaar Franz Joseph I. und Sissi die Namensgeber für den, ursprünglich aufgrund seiner Einfachheit eigentlich als Arme-Leute-Speise abgestempelten, Kaiserschmarrn waren. Beide sollen auf einer Almhütte, die nach der kaiserlichen Jagd aufgesucht wurde, erstmals den bäuerlichen Schmarrn gekostet haben und so begeistert gewesen sein, dass dieser den beiden gewidmet wurde. Legende hin oder her – lasst euch von unserem herrlichen Kaiserschmarrn auf der Gamskogelhütte begeistern! Und für alle, die es nicht mehr erwarten können und selbst den Kochlöffel schwingen möchten, haben wir hier unser Rezept mit Geling-Garantie: Rezept (für zwei Personen): 3 EL Mehl 3 Eier 1 Prise Salz 1 Prise Vanillezucker 1/2 EL Zucker 125 ml Milch Rosinen 1 EL Butterschmalz 1 Prise Zucker Staubzucker Apfelmus und/oder Zwetschkenröster Anleitung: Mehl mit Salz, Milch, Vanillezucker, Zucker, Eier (optional Eischnee unterheben) und Rosinen vermengen. Den Teig anschließend kräftig umrühren. Herdplatte an (auf stärkster Stufe) und warten bis sie heiß ist. Butterschmalz in die Pfanne geben und wenn dieser zerflossen ist, den Teig langsam in die Pfanne leeren. Anschließend mit einem Deckel abdecken. 2-3 Minuten warten – nachschauen, ob Teig aufgegangen ist und ob der Teig unten eine gute Farbe bekommen hat. Wenn ja, dann umdrehen – wieder Deckel auf die Pfanne und ein bisschen warten. Dann den Teig mit Kochlöffel oder Pfannenwender zerteilen, anschließend ein bisschen Zucker drüberstreuen und noch kurz in der Pfanne lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Beim Anrichten kommt noch Staubzucker auf den Kaiserschmarrn und ihr könnt ihn mit frischem Obst garnieren. Zusammen mit Apfelmus oder Zwetschkenröster schmeckt der Schmarrn einfach nur wunderbar! Jetzt geht’s ans Genießen: Mahlzeit!
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