Live dabei Ski amadé in Salzburg
Zauchensee in Schnee gehüllt

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01.Oct.2020
Skisaison 2020/21 | © Liftgesellschaft Zauchensee
Vorbereitung auf die Skisaison 2020/21
Nach dem Bergsommer ist vor dem Ski-Winter! Nachdem bereits der erste Schnee auf den Bergen gefallen ist, widmen wir uns voll und ganz den Vorbereitungen auf die kommende Wintersaison. Wenn ihr euch auch schon aufs Skifahren, Snowboarden und Freeriden freut: Saisonkarten sind bereits im Vorverkauf erhältlich.  Die Skisaison 2020/21 startet in Zauchensee plangemäß am 27. November. Der Vorverkauf für die Ski amadé Saisonkarten und für die SuperSkiCard ist bereits angelaufen. Schnell sein lohnt sich: Zusätzlich zu den günstigen Vorverkaufspreisen gibt es heuer einen „Corona-Bonus“ für alle, die letztes Jahr eine Saisonkarte hatten.  Ski amadé Saisonkarten mit Corona-Bonus Nächste Woche startet der Saisonkartenvorverkauf! Jeder, der im Winter 2019/20 eine Ski amadé Saisonkarte erworben hat, erhält beim Kauf einer Saisonkarte für den Winter 2020/21 einen Extra-Rabatt: Erwachsene einmalig 40 Euro pro Person, Jugendliche 15 Euro, Kinder 10 Euro. Der Corona-Bonus kann über den Online Ticket Shop und an den Kassen bei uns Zauchensee eingelöst werden. Mit den Ski amadé Saisontickets stehen euch insgesamt 760 Pistenkilometer von Zauchensee-Flachauwinkl bis St. Johann/Alpendorf offen.  Wenn ihr euch eure Saisonkarten im Vorverkauf bis 2. Dezember 2020 sichert, profitiert ihr von vergünstigten Preisen:    Jahrgang Vorverkaufspreis bis 2.12.2020 Normalverkaufspreis ab 3.12.2020 Corona-Bonus (wenn 2019/20 eine Saisonkarte gekauft wurde) Erwachsener Bis 1994 617 Euro 659 Euro 40 Euro U 25 1995 - 2001 433 Euro 572 Euro 40 Euro Jugend 2002 - 2004 242 Euro 466 Euro 15 Euro Kind 2005 - 2014 160 Euro 257 Euro 10 Euro Jungfamilie Familie mit Kleinkindern ab Jg. 2018 722 Euro 775 Euro 40 Euro Corona-Bonus für SuperSkiCard  Wenn ihr im Winter 2019/20 schon eine Saisonkarte hattet, erhaltet ihr beim Erwerb der SuperSkiCard für die Saison 2020/21 einen einmaligen Rabatt: Erwachsene 45 Euro pro Skipass, Jugendliche 30 Euro und Kinder 20 Euro. Wenn ihr den Saisonpass an einer Kassa erwerbt, führt der Mitarbeiter eine Kartennachverfolgung durch. Habt ihr letzte Saison eine SuperSkiCard gekauft, bekommt ihr den Corona-Bonus auf die neue Saisonkarte. Natürlich könnt ihr die SuperSkiCard auch in unserem Online-Shop erwerben. Die SuperSkiCard gilt in den teilnehmenden 22 Skiregionen in Salzburg, Tirol, Kärnten und der Steiermark. Bis einschließlich 2. Dezember 2020 profitiert ihr von günstigen Vorverkaufspreisen:    Jahrgang Vorverkaufspreis bis 2.12.2020 Normalverkaufspreis ab 3.12.2020 Corona-Bonus (wenn 2019/20 eine Saisonkarte gekauft wurde) Erwachsener Bis 1994 774 Euro 865 Euro 45 Euro U 25 1995 - 2001 661 Euro 865 Euro 35 Euro Jugend 2002 - 2004 564 Euro 646 Euro 30 Euro Kind 2005 - 2014 376 Euro 431 Euro 20 Euro „Corona-Garantie“ für die Skisaison Zusätzlich gibt es eine Rückerstattungsgarantie für den Fall eines erneuten Lockdowns. Sollte es zu einer dauerhaften Einschränkung der Kartennutzungsmöglichkeit bedingt durch die Corona-Pandemie kommen, steht Saisonkartenbesitzern eine nutzungsabhängige Rückvergütung zu. Alle Informationen rund um Saisonkarten, Konditionen und Angebote findet ihr hier im Überblick: Saisonkarten 2020/21 Sicher und gesund durch die Skisaison Skifahren, Snowboarden und Freeriden sind sehr weitläufige Freiluft-Sportarten. Bis auf einzelne Situationen wie in der Seilbahn oder beim Zugangsbereich zum Lift trifft man auf keine größeren Menschenansammlungen. Die Bewegung an der frischen Bergluft tut unserer körperlichen und mentalen Gesundheit gut, besonders in der zuletzt für viele nicht gerade unbeschwerten Zeit. Dennoch wird die heurige Skisaison auch im Zeichen von Corona stehen.  Angesichts der anhaltenden COVID-19 Pandemie setzen wir von der Liftgesellschaft Zauchensee alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen. Wir haben zum Beispiel einen eigenen COVID-19 Beauftragten und ein eigenes Sicherheitskonzept für unsere Skihütten: Wo nötig, werden beispielsweise breitere Tische aufgestellt, damit ihr mit mehr Abstand zueinander sitzen könnt. Auf der Gamskogelhütte werden geheizte Schirme auf der Terrasse aufgestellt, damit ihr die Tische im Freien auch bei kühleren Außentemperaturen nutzen könnt. Im Zugangsbereich zum Lift und während der Fahrt mit der Seilbahn ist das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken, Bandanas, Buffs oder Multifunktionstüchern verpflichtend. Alle aktuellen Sicherheitsmaßnahmen für die Skisaison 2020/21 erfahrt ihr hier. Wir freuen uns auf den Ski-Winter mit euch im Skiparadies Zauchensee!
17.Sep.2020
Sommer-Finale in Zauchensee | © Liftgesellschaft Zauchensee
Sommer-Finale in Zauchensee
Die Tage werden kürzer, die Nächte kühler und das erste Laub fällt von den Bäumen: Es herbstelt. Doch rechtzeitig zum Wochenende kehrt der Spätsommer nach Zauchensee zurück. Auch die Gamskogelbahn und die Gamskogelhütte sind noch bis 20. September im Sommerbetrieb. Perfekte Bedingungen für ein schönes Wanderwochenende! Wetter im Blick Über unsere Webcams könnt ihr jederzeit von daheim aus einen Live-Blick nach Zauchensee werfen. Heute ist das Wetter zwar ein wenig herbstlich, aber schon morgen in der Früh wird die Sonne die Wolken wieder verdrängen. Die Temperaturen werden bei rund 20 Grad liegen, die Luft ist frisch und klar - herrliche Bedingungen für eine Wanderung mit der ganzen Familie. Tipp: Wie ihr während eurer Wanderung das Wetter am Berg beobachten und einschätzen könnt, erfahrt ihr hier. Tourentipps In Zauchensee findet ihr Wandermöglichkeiten für jeden Anspruch, von der gemütlichen Familienwanderung bis zu sportlich-ambitionierten Touren. Wir haben euch hier einen Überblick zusammengestellt: Wanderspaß mit der ganzen Familie Die schönsten Höhentouren in Zauchensee Tipps: Wandern im Herbst Tipps: Wandern mit Hund Nach dem Sommer ist vor dem Winter Zum Abschluss der Sommersaison möchten wir uns herzlich bei allen Gästen bedanken, die uns auch in diesem außergewöhnlichen Sommer ihr Vertrauen geschenkt haben. Wir hoffen, ihr habt eure Zeit auf den Bergen rund um Zauchensee genossen und konntet viel frische Luft, Sonne und Kraft für den kommenden Winter tanken. Soviel sei verraten: Die Skisaison in Zauchensee beginnt planmäßig am 28. November – und der Saisonkartenvorverkauf startet schon nächste Woche. Wir wünschen euch einen schönen Herbst und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen in Zauchensee!
10.Sep.2020
Wandern mit Hund in Zauchensee | © Shutterstock
Wandern mit Hund in Zauchensee
Habt ihr euren Hund schon einmal zum Wandern mitgenommen? Das ist ein tolles Erlebnis für Zwei- und Vierbeiner und macht Riesenspaß, wenn ihr ein paar Dinge bei der Vorbereitung berücksichtigt. Fitness des Hundes Beachtet die Bedürfnisse eures Begleiters, auch wenn er nicht zwei, sondern vier Beine hat. Geht immer auf die körperliche und konditionelle Verfassung eures Hundes ein - vor allem, wenn er es nicht gewohnt ist, lange Strecken zu laufen, wenn er übergewichtig ist, älter oder noch ganz jung. Welpen und Junghunde sollten nicht auf eure Bergtour mitkommen. Sie haben noch ganz weiche Knochen und Gelenke, die bei längeren Wanderungen bzw. durch längeres Laufen in steilem Gelände Schaden nehmen können. Außerdem schaffen sie konditionell noch keine langen körperlichen Anstrengungen. Ältere, übergewichtige oder rassetypisch schwere Hunde wie Molosser sowie ganz kleine Hunde wie Chihuahuas solltet ihr je nach deren Fitness nur auf kurze und ganz einfache Touren mitnehmen. Die richtige Tourenplanung Neben ausreichend Kondition von Zwei- und Vierbeinern kommt es auf gute Planung an, um eine entspannte Tour ohne unliebsame Überraschungen zu erleben. Die schönste Wanderung kann ein jähes Ende finden, wenn ihr mit eurem Hund Klettersteige, Leitern oder wackelige Hängebrücken überwinden müsst. Auch Richtung Gipfelkreuz solltet ihr sicherstellen, dass die Route hundetauglich ist und keine allzu anspruchsvollen Kletterpartien beinhaltet. Die Länge und Schwierigkeit der Tour solltet ihr unbedingt der Leistungsfähigkeit eures Hundes anpassen. Achtet vor allem im Sommer bzw. bei großer Hitze darauf, dass unterwegs viele schattige Passagen oder Bäche zur Abkühlung vorkommen – oder ihr legt öfter eine Pause ein, damit euer vierbeiniger Liebling keine Kreislaufprobleme bekommt. Online-Portale wie bergfex.at oder outdooractive.com bieten hier gute Tourenbeschreibungen. Tipp: Auf euren Familienausflug zum Seekarsee könnt ihr euren Hund auf jeden Fall mitnehmen. Die Wanderung ist für die ganze Familie inklusive Hund geeignet und bietet Überraschungen wie einen „kuhlen“ Geschicklichkeitsparcours, den Bummelzug Zauchi und gemütliche Hängematten, Bänke und Liegen zum Krafttanken am Bergsee. Auch in der Gamskogelbahn darf euer Vierbeiner mitfahren. Die Sesselbahn ist noch bis 20. September täglich (außer bei Regen) von 9 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr in Betrieb. Hier findet ihr alle aktuellen Infos zur Gamskogelbahn. Kraxeln oder Tragen nur in Ausnahmefällen Je nach Erfahrung, Fitness und Körperbau kann ein Hund auch eine leichte Kraxelei schaffen – oder ihr seid kräftig genug, um ihn für kurze Passagen zu tragen oder über gewisse Hindernisse hinwegzuheben. Es gibt dafür eigene Brustgeschirre mit Tragegriffen, für kleinere Hunde sind im Handel sogar eigene Tragerucksäcke erhältlich. In jedem Fall muss es der Hund gewohnt sein, getragen zu werden, damit er nicht zappelt und euch zu Sturz bringt. Darüber hinaus sollte das so kurz wie möglich sein, da es auch für den Träger eine erhebliche Ablenkung und Belastung darstellt. Tipp: Hier findet ihr die aktuelle Wanderkarte von Zauchensee. Abhängig von eurer Fitness und der eures Vierbeiners sind prinzipiell alle darin eingezeichneten Touren in Bezug auf Dauer und Streckenprofil für Hunde geeignet. Ausrüstungscheck: Das braucht ihr für euren Hund beim Wandern Euer Vierbeiner braucht während der Wanderung genug Trinkmöglichkeiten. Achtet bei der Tourenplanung darauf, ob es unterwegs frei zugängliche Brunnen, Seen oder Bäche gibt – oder Berghütten, auf denen Hunde willkommen sind. Nehmt auf jeden Fall einen Trinknapf mit (es gibt zusammenfaltbare Modelle, die in eurem Rucksack nicht viel Platz brauchen) und eine Extraflasche Wasser für euren Hund.   Beim Wandern solltet ihr die Leinenpflicht im Wald und auf den Almen beachten. Damit verhindert ihr, dass euer Hund jeder Fährte nachjagt, andere Wanderer überrascht oder Wildtiere aufstöbert. Außerdem könnt ihr ihn so vor einem Absturz sichern. Am besten eignet sich ein gutsitzendes Brustgeschirr mit einer etwas längeren Leine oder einer Joggingleine, die ihr um eure Hüfte schnallen könnt. So hat euer Hund ausreichend Bewegungsfreiheit, um sich bei steileren oder schwierigeren Passagen selbst den besten Weg zu suchen.   Führt eure Route längere Zeit über scharfkantiges Geröll oder sehr steiniges Gelände, könnt ihr eurem Hund zum Schutz Pfotenschuhe überziehen. Das Tragen solcher Schuhe sollte er in dem Fall schon gewohnt sein (also vor der Wanderung zuhause trainieren).   Ein „Sackerl fürs Gackerl“ solltet ihr auch beim Wandern dabeihaben. Packt die Hinterlassenschaft eures Hundes bitte auch beim Wandern in einen Hundekotbeutel und entsorgt diesen im nächsten Mülleimer.   Denkt daran, euer Erste-Hilfe-Set zu erweitern, damit ihr im Notfall auch eurem Hund helfen könnt. Im Prinzip könnt ihr euer Verbandsmaterial 1:1 für euren Hund verwenden, eventuell ergänzt ihr es um selbsthaftende Bandagen, um einen Pfotenverband zu fixieren. Außerdem könnt ihr eine Zeckenzange dazu packen sowie einen Maulkorb oder eine Maulschlinge – auch die bravsten Hunde können aus Angst schnappen, wenn sie verletzt sind und ihr sie versorgen möchtet.   Leicht verdauliche Hundesnacks als Belohnung für zwischendurch und als Stärkung bei längeren Wanderungen sollten in eurem Wanderrucksack ebenfalls nicht fehlen. Jeder Hundebesitzer weiß hier am besten, was seinem Vierbeiner schmeckt und guttut. Vorsicht beim Queren von Viehweiden Um Mutterkuhherden solltet ihr immer einen großen Bogen machen. Auch wenn die Kälber süß, neugierig und verspielt sind: Ihre Mütter verstehen keinen Spaß und sehen Wanderer an sich als potentielle Gefahr für ihren Nachwuchs. Besonders, wenn ein Hund dabei ist. Achtet darauf, euren Hund an der Leine zu führen, idealerweise in der Mitte eurer Gruppe oder von euch verdeckt, und einen möglichst großen Abstand zu den Kühen einzuhalten. Schaut sie nicht an und quert die Weide zügig.  Almen sind die Wohnzimmer unserer Kühe: Ihr solltet generell den Lebensraum von Weidevieh respektieren. Wenn es trotz aller Vorsicht doch einmal zu einer Situation kommt, in der euch die Kühe zu nahe kommen, dann versucht ruhig zu bleiben. Achtet darauf, dass euer Hund die Kühe nicht anbellt oder anspringt. Lasst in so einem Fall die Leine sofort los und entfernt euch von den Tieren. Euer Vierbeiner ist wendig und schnell genug, um sich selbst in Sicherheit zu bringen. Ihr selbst setzt am besten auf einen geordneten Rückzug: Wendet den Kühen nicht den Rücken zu und lauft nicht panisch weg. Damit wünschen wir euch und euren vierbeinigen Gefährten einen wunderschönen Wanderherbst in Zauchensee!
03.Sep.2020
Erste Hilfe beim Wandern | © Shutterstock
Erste Hilfe beim Wandern
Das A und O für ein schönes und sicheres Bergerlebnis sind eine gute Vorbereitung und die ehrliche Selbsteinschätzung darüber, wo die eigenen Grenzen der körperlichen Belastbarkeit liegen. Trotz aller Umsicht kann jeder einmal umknicken oder stürzen. Auch kleinere Wunden zieht man sich bei einer Wanderung schnell zu. Damit ihr für den Ernstfall gut gerüstet seid, haben wir die wichtigsten Erste Hilfe Maßnahmen zusammengestellt. Entscheidend sind zwei Dinge: Die Notrufnummern zu wissen und ein Erste-Hilfe-Paket dabei zu haben. Notrufe bei Bergunfällen Wenn eure Begleiter oder andere Wanderer einen Bergunfall hatten, lauten die obersten Grundregeln für die erste Hilfe: Bewahrt Ruhe, bleibt beim Verletzten und achtet immer auf euren Selbstschutz. Wer kann, startet Erste-Hilfe-Maßnahmen. Parallel dazu setzt ihr einen Notruf ab oder bittet andere Wanderer, bei der nächsten Hütte oder Bergbahn Hilfe zu holen. Folgende Notrufnummern solltet ihr für den Ernstfall parat haben: 140 – Über diesen Notruf erreicht ihr die Einsatzzentrale der österreichischen Bergrettung. Je nach Unfallsituation schickt die Zentrale die geeigneten Bergretter (Flugrettung oder Bodenrettungsmannschaft) los. Wichtig: Bitte bleibt an Ort und Stelle und folgt den telefonischen Anweisungen der Profis! 112 – Der Euronotruf ist europaweit mit jedem Mobiltelefon möglich, ihr braucht dafür nicht einmal eine SIM-Karte. Der Notruf ist kostenlos, funktioniert in jedem Mobilfunknetz (egal von welchem Anbieter) und das Handy muss auch nicht entsperrt werden. Wählt ihr diese Nummer, kommt ihr zur nächsten Sicherheitszentrale, in Österreich zur nächsten Polizeidienststelle. Auch hier gilt: Bitte erst auflegen, wenn die Einsatzkräfte euch das OK dazu geben! Erste Hilfe Paket für den Rucksack Eine kompakte Notfall-Apotheke sollte zur Standardausrüstung in eurem Wanderrucksack gehören. Tipp: Packt das Erste-Hilfe-Paket so ein, dass ihr es im Notfall nicht erst umständlich aus den Tiefen eures Rucksacks hervorkramen müsst, sondern gleich bzw. mit wenigen Griffen erreicht. Euer Notfall-Paket fürs Wandern sollte auf jeden Fall folgende Bestandteile enthalten: Mund-Nasen-Schutzmaske ein Verbandpäckchen (sterile, nicht haftende Kompressen) Pflastersortiment (ein großes Wundpflaster und mehrere kleine Pflaster unterschiedlicher Größe oder zuschneidbare Pflasterrollen) Blasenpflaster eine Wundkompresse 10×10 cm zwei sterile Wundverbände 10×6 cm ein Dreieckstuch eine Rolle Leukoplast/Tape Desinfektionstupfer Desinfektionsmittel oder -spray Verbandschere, Pinzette (evtl. auch eine eigene Zecken-Pinzette) Einmalhandschuhe Alu-Rettungsdecke Beatmungstuch Traubenzucker Signalpfeife Erweitern könnt ihr die Notfall-Apotheke um folgende Bestandteile: Antihistamin-Tabletten Schmerzmittel: Ibuprofen und/oder Paracetamol (beide rezeptfrei in österreichischen Apotheken erhältlich) Mittel gegen Übelkeit und Durchfall Wundsalbe Salbe oder Gel zum Auftragen nach Insektenstichen Persönliche Arzneimittel (z. B. Asthmaspray, Mittel gegen Höhenangst, Kreislauftropfen…) Erste Hilfe für die häufigsten Unfälle am Berg Umknicken. Ein falscher Schritt, ein kurzes Stolpern, und schon knickt der Fuß weg. Nicht selten führt das dazu, dass der Fuß bzw. das Sprunggelenk verstaucht und die Bänder überdehnt werden. Im schlimmsten Fall kann es zu einem teilweisen oder vollständigen Bänderriss kommen. Egal wie sehr das Sprunggelenk in Mitleidenschaft gezogen wurde – weh tut es im ersten Moment immer. Als Erste-Hilfe-Maßnahme nach dem Umknicken hat sich bewährt, den Fuß ruhig zu halten. Das betroffene Bein sollte hochgelagert und nach Möglichkeit gekühlt werden. Vielleicht findet sich in der Nähe ein Bach oder Brunnen mit kühlem Wasser oder (im Frühjahr) ein Schneefeld. Macht in dem Fall ein Tuch nass, zieht den Schuh vorsichtig aus und legt das Tuch auf die betroffene Stelle. Alternativ könnt ihr einen Druckverband anlegen. Der stabilisiert das Gelenk und mildert eine beginnende Schwellung. Kann der Betroffene nach einer kurzen Rast ohne große Schmerzen den Fuß wieder belasten, könnt ihr ihn beim Abstieg begleiten. Wenn der Fuß nicht mehr belastbar ist, ruft bitte umgehend Hilfe (Bergrettung oder Euronotruf) und wartet mit dem Verletzten, bis die Rettungskräfte ankommen. Sonnenstich & Hitzschlag. Obwohl es in höheren Lagen etwas kühler als im Tal sein kann, ist die Kraft der Sonne gerade im Hochsommer groß. Auch am Berg besteht die Gefahr, einen Sonnenstich (Wärmestau im Kopf) oder Hitzschlag (der Körper kann sich durch Schwitzen nicht mehr abkühlen und überhitzt) zu erleiden. Wie ihr euch davor schützt und im Ernstfall Betroffenen helfen könnt, könnt ihr hier nachlesen: Wandern bei großer Hitze. Schürf-, Platz- und Risswunden. Schon durch eine kleine Unachtsamkeit könnt ihr euch eine Schürfwunde zuziehen. Das ist zwar nicht gefährlich, trotzdem solltet ihr euch die Zeit nehmen und die Wunde versorgen. Ist diese verschmutzt, spült ihr sie mit sauberem Wasser und tupft sie vorsichtig mit Mulltupfern trocken. Danach deckt ihr die Wunde mit einem Pflaster oder einem keimfreien Verband ab. Bei größeren Schürfwunden, etwa nach einem Mountainbike-Sturz, legt ihr idealerweise eine sterile Kompresse an. Je größer die Wunde, desto sorgfältiger solltet ihr sie in den nächsten Stunden und Tagen beobachten und im Zweifel lieber euren Hausarzt konsultieren. Quetsch- und Platzwunden betreffen nicht nur die oberste Hautschicht, sondern reichen tiefer ins Gewebe. Ist die Wunde kleiner, behandelt ihr sie gleich wie Abschürfungen: Ihr setzt den Verletzten hin, reinigt die Wunde mit klarem Wasser und deckt sie mit einem sterilen Verband oder Pflaster ab. Wenn sich der Betroffene gut fühlt, könnt ihr eure Tour fortsetzen. Ist die Wunde großflächiger oder tiefer, solltet ihr nach der Erstversorgung gemeinsam mit dem Verletzten ins Tal zurückkehren, damit die Wunde genäht werden kann. Wenn der Verletzte Schmerzen hat oder nicht in der Verfassung ist, selbst den Abstieg zu schaffen, ruft bitte umgehend die Bergrettung zu Hilfe. Wenn ein größerer Fremdkörper in der Wunde steckt, entfernt ihn bitte nicht. Es kann sein, dass er ein verletztes Blutgefäß abdeckt und dadurch eine Blutung verhindert. In dem Fall ruft ihr gleich die Bergrettung an und bleibt bis zu ihrem Eintreffen beim Verletzten. Ihr lagert ihn liegend mit leicht erhöhtem Oberkörper, haltet ihn warm und achtet darauf, wie sich sein Zustand entwickelt. Kopfverletzung. Nach einem Sturz oder indem man gegen einen scharfkantigen Felsen stößt – auf den Bergen kann man sich schnell am Kopf verletzen. Die Folgen sind zum Beispiel Kopfschmerzen, Verletzungen wie Platzwunden, Blutergüsse, Beulen, Blutungen, Schwellungen oder im schlimmsten Fall Brüche. Bei Kopfverletzungen kann auch das Gehirn betroffen sein (z.B. Gehirnerschütterung, Schädelprellung). Darauf deuten folgende Anzeichen hin: Schwindel wiederholtes Erbrechen unmittelbar nach dem Vorfall und bis zu sechs Stunden danach Orientierungslosigkeit, Erinnerungslücken klare Flüssigkeit (Gehirnflüssigkeit) tritt aus Ohren, Nase oder Mund aus plötzliche Schläfrigkeit, geistige Abwesenheit, verwaschene Sprache, plötzliche Wesensänderung, Gangunsicherheit Bewusstlosigkeit Krampfanfälle So könnt ihr bei Kopfverletzungen Erste Hilfe leisten Wenn die betroffene Person bei Bewusstsein ist, sprecht beruhigend auf sie ein und lagert sie mit leicht erhöhtem Oberkörper. Versucht, den Kopf des Verletzten so wenig wie möglich zu bewegen. Wählt den Notruf (Bergrettung oder Euronotruf) und beschreibt der Einsatzzentrale die Situation und wo ihr euch befindet. Wunden deckt ihr mit einem sterilen Wundverband ab und ihr solltet darauf achten, den Verletzten warm zu halten. Wichtig: Lasst die verletzte Person nicht alleine und beobachtet, wie sich der körperliche Zustand entwickelt (Kreislauf, Atmung, Allgemeinzustand). Ist der Verletzte bewusstlos, ruft bitte sofort die Bergrettung an. Versucht gleichzeitig, ob ihr den Verletzten wecken könnt, zum Beispiel durch lautes Ansprechen und sanftes Schütteln oder Berühren. Überprüft die Atmung nach dem Prinzip „Hören, Sehen, Fühlen“. Atmet die Person selbständig, bringt ihr sie in die stabile Seitenlage und überprüft die Atmung so lange, bis die Rettungskräfte ankommen. Wenn ihr keine Atmung feststellen könnt, solltet ihr umgehend mit der Reanimation beginnen: Herzdruckmassage und Beatmung. Eine genaue Anleitung dafür findet ihr hier. Bittet andere Helfer, euch hierbei zu unterstützen und wechselt euch ab, bis der Betroffene wieder selbsttätig atmet oder bis die Einsatzkräfte vor Ort sind. Mit unseren Erste Hilfe Tipps habt ihr das Rüstzeug, um im Notfall anderen Menschen helfen zu können. Selbst wenn ihr im Ernstfall trotzdem unsicher seid, was ihr tun sollt: Den Notruf wählen könnt (bzw. müsst) ihr immer.  Wir wünschen euch einen gesunden und unfallfreien Bergsommer!
27.Aug.2020
Wandern mit Wanderstöcken | © Shutterstock
So benutzt ihr Wanderstöcke richtig
Der knorrige Holzstock mit selbstgemachten Schnitzereien war früher fixer Bestandteil der Ausrüstung eines echten Bergfexes. Ihn haben inzwischen ultraleichte, moderne Trekkingstöcke abgelöst. Fürs Wandern am besten geeignet sind Teleskopstöcke, die ihr beim Bergaufgehen kürzer und beim Bergabgehen länger einstellen könnt. Worauf solltet ihr beim Verwenden von Wanderstöcken achten? Wenn ihr Trekkingstöcke einsetzt, achtet darauf, dass sie höhenverstellbar sind. Setzt ihr die Stöcke auf ebenem Grund auf, sollte der Winkel zwischen Ober- und Unterarm rund 90 Grad betragen. Euer Unterarm ist quasi parallel zum Boden. Bergauf stellt ihr Stöcke kürzer ein, bergab länger. Als Faustregel gilt: Ihr setzt die Stöcke dann richtig ein, wenn ihr sie in jedem Gelände so aufsetzen könnt, dass euer Ellbogengelenk einen rechten Winkel bildet. Tipp: Wie ihr eure Wanderstöcke richtig einstellen könnt, erfahrt ihr in diesem Video. Was spricht für Wanderstöcke, was dagegen? Richtig eingesetzt bieten euch Wanderstöcke einige Vorteile: Beim Aufwärtsgehen setzt ihr die Stöcke weiter oben am Hang auf (daher sollten sie etwas kürzer eingestellt werden) und drückt euch mithilfe der Kraft aus Armen und Oberkörper nach oben. Das entlastet eure Beinmuskulatur, die allein aufgrund ihrer Größe bei der Beanspruchung viel Energie verbraucht.   Bergab stellt ihr die Wanderstöcke etwas länger ein, weil ihr sie weiter unten am Hang aufsetzt. Beim Hinuntergehen helfen euch die Stöcke dabei, den Schwung abzufangen – was wiederum eure Knie entlastet.   Beim Stockeinsatz werden also Oberkörper und Arme beansprucht, wodurch ihre diese Bereiche eures Körpers beim Wandern gleich ein wenig mittrainieren könnt.   Wer mit Stöcken wandert, entlastet die Muskeln, Bänder und Gelenke in den Beinen. Das kann gerade dann von Vorteil sein, wenn man sich von einer Verletzung erholt, nach einer sportlich inaktiveren Phase (wieder) mit dem Wandern beginnt oder übergewichtig ist.   Wer noch nicht viel Bergerfahrung hat, gewinnt durch den Einsatz von Wanderstöcken mehr Stabilität und Sicherheit beim Gehen – vor allem auf unebenen Wegen.   Wenn ihr zum Beispiel mit schwerem Gepäck (Hüttenrucksack, Kinderkraxe etc.) unterwegs seid, können die Stöcke etwas Belastung von euren Schultern und der Wirbelsäule nehmen. Wanderstöcke können also sehr praktisch sein, aber sie können auch ein paar Nachteile bringen: Wer ausschließlich mit Stöcken wandert, lernt nicht, das eigene Gleichgewicht und die Trittsicherheit zu schulen. Auf Dauer kann das Gleichgewichtsgefühl dadurch sogar schlechter werden.   Werden die Stöcke zu kurz oder zu lang eingestellt, werden die Arme überdehnt, was zu Schmerzen führen kann.   Der Stockeinsatz selbst sollte zum richtigen Zeitpunkt erfolgen: Setzt ihr die Wanderstöcke zu spät auf, werden eure Schultern unnötig belastet.   Wenn Muskeln und Bänder durch den Einsatz von Stöcken geschont werden, passen sie sich relativ schnell an die geringere Belastung an – und bauen ab. In weiterer Folge wird das Gelenk instabiler, was zum Nachteil werden kann, sobald ihr die Stöcke nicht verwendet: Das weniger trainierte Gelenk ist dann einer plötzlichen Mehrbelastung ausgesetzt, die schnell zu einer Überlastung – und damit Schmerzen oder Verletzungen – führen kann. Zudem steigt die Gefahr, dass ihr umknickt oder ausrutscht.   Je steiler und felsiger das Gelände wird, desto weniger könnt ihr die Stöcke einsetzen. Im schlimmsten Fall sind sie sogar hinderlich. Darum ist es wichtig, dass ihr sie zusammenklappen oder ineinanderschieben könnt, damit ihr sie in oder an eurem Rucksack verstauen könnt. Vorsicht auf nassem, glattem oder bröckeligem Gestein: Hier können Wanderstöcke abrutschen und ihr verliert den Halt. Unser Fazit: Am sinnvollsten sind Wanderstöcke also, wenn sie ganz gezielt und nicht dauerhaft eingesetzt werden. Vor allem gesunde und fitte Bergsteiger können weitgehend ohne sie auskommen. Eine Unterstützung sind Stöcke besonders für ältere und übergewichtige Bergfreunde oder für jene, die bewusst eine kurze Zeit die Gelenke schonen möchten. Auch wenn Wetter oder Sichtverhältnisse schlecht sind, können Wanderstöcke mehr Sicherheit geben. Pimp your Wanderstock! Mit den Zauchensee-Stockwappen haben wir einen echten Kult wiederaufleben lassen: Schon früher wurden Wanderstöcke aus Holz gerne mit den bunten Metallwappen verziert, die zugleich eine schöne Erinnerung an eine besondere Wanderung darstellten. Heute erleben die nostalgischen Bildchen eine Renaissance bei Skifahrern, Freeridern und Wanderern, die damit ihre Ski- und Wanderstöcke individualisieren. Die Stockwappen können mittels Aufkleber auch auf Stöcke aus Metall oder Carbon angebracht werden. Die Stockwappen sind an der Hauptkassa in der Weltcuparena Zauchensee, auf der Gamskogelhütte und in unserem Webshop erhältlich. Bis bald im Wanderparadies Zauchensee!
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